Ist Zero-Waste überhaupt realistisch? Tipps für den Alltag.

Wie du mit Grossverpackungen müll sparen kannst

Schritt für schritt in die richtige Richtung

Meine Erfahrungen mit Zero-Waste im Alltag

Seit 5 Jahren nun erprobe ich mich in meiner Zero-Waste Strategie. Ich habe sehr viel zum Thema Müllvermeidung, Zero-Waste, gelernt. Eine wesentliche Erkenntnis ist: nicht alle Tipps & Tricks, weniger Müll zu produzieren, sind nachhaltig und universell umsetztbar. Fragen die Du Dir stellen solltest bevor Du die Zero-Waste-Reise antrittst:

 

Wie viel Müll produziere ich und welchen?

Warum will ich weniger Müll produzieren?

Welche Gegenstände verwende ich täglich? (kann ich manche hergeben?)

Welche Verpackungen verwende ich täglich? (kann ich diese austauschen?)

Was und wie viel brauche ich, um glücklich und zufrieden zu sein?

 

Wenn Du diese Fragen beantwortet hast, bist Du schon weiter als die meisten.

 

Finde hier meine wichtigsten Zero-Waste-Tipps:

Bild: trashisfortossers.com
Bild: trashisfortossers.com

6 Tipps für deine müllvermeidung

1. Verpackungen sparen wo's geht

Beim Einkaufen kiloweise Müll vermeiden

Bild: trashisfortossers.com
Bild: trashisfortossers.com

Schnell mal um die Ecke zum Supermarkt, um noch ein paar Kleinigkeiten für's Abendessen zu besorgen. Gerade in solchen Momenten ist im Voraus denken angesagt. Ich ertappe mich selbst oft dabei, beim spontanen Einkauf dann planlos meine Einkäufe in die Tasche zu stopfen.

 

Es geht aber auch anders.

 

Gewöhne Dir an, im Auto, Deinem Rucksack, Deiner Tasche, immer einen Baumwollbeutel, eine Netztasche oder ein altes Plastiksackerl zu haben. So kannst Du mit Leichtigkeit Müll vermeiden.

 

Was mich schon oft gerettet hat ist mein Lager an Ikea-Taschen im Auto, da passt jeder Einkauf rein. Obwohl sie aus Plastik sind halten sie viel länger als herkömmliche Plastiktaschen.

2. grossverpackungen machen wenig müll

Warum Du 3kg Datteln kaufen solltest

Dattelbärs 3 Big Box
Bild: Lisa M. Koschat

 

"Wo lagere ich große Mengen an Nahrungsmitteln?"

 

"Ich habe nicht den Platz!"

 

Diese Fragen sind relevant, wenn Du wenig Platz hast. Zum Beispiel in einer Stadtwohnung. Wo ein Wille da ein Weg. Selbst ist der kleinsten Wohnung findet sich Platz, eine Großpackung Reis oder Hirse zu verstauen.

 

Ein paar Tipps zum Thema Großpackungen:

  • Kaufe Lebensmittel, welche eine lange Haltbarkeit haben
  • Mache Sammelbestellungen und teile mit Freunden und Familie (Nutze DATTELBÄRS Angebot für Familien und Freunde)
  • Friere kleinere Mengen in Gläsern/Zip-Taschen ein
  • Reduziere die Auswahl Deiner Lebensmittel (1 Sorte Reis reicht aus)
  • Trete Food-Coops bei: foodcoops.at
  • Nutze Mengenrabatte und spare Geld
  • Gehe gegen Ende auf Obst-Märkte und kaufe Überschüsse günstig ein!
Bild: Dattelbaer - Dattelsirupgroßpackung
Bild: Dattelbaer - Dattelsirupgroßpackung

3. Take away und überreste transportieren

Wie Du Dein Mittagessen ohne Müll transportierst

Bild: Flickr.com
Bild: Flickr.com

Schnell mal zum Japaner weil der Hunger schon so groß ist. Take Away Verpackungen sind eine große Müllquelle. Wenn Du 2-3 mal pro Woche beim Take Away isst, dann sind diese Tipps für Dich und Deine Umwelt wertvoll:

  • Besorge Dir eine Lunch-Box aus Metall oder Bambus
  • Hab' ein Reisebesteck-Set dabei
  • Sag' Nein zu unnötigen Extra-Verpackungen
  • Nimm Dir die Zeit und iss im Restaurant
Bild: Swiss Advance
Bild: Swiss Advance

4. DIY (do it yourself) - Selber machen

Marmelade, Aufstriche, Dörrobst und Co.

Bild: Lisa M. Koschat
Bild: Lisa M. Koschat

Ich möchte nicht sagen: Mache ALLES selbst. Der Trick liegt wie immer in der Planung:

  • werde Dir bewusst welche Lebensmittel Du regelmäßig verzehrst
  • produziere diese selbst in größeren Mengen

Welche Lebensmittel oder Hausmittel das sind ist sehr unterschiedlich:

 

Ich mache mir zb. Hautpeeling (aus Sand, Kaffeesud und Öl), Tomatensugo, Suppengemüse (aus Gemüse im Angebot und Garten), Marmelade, Schokoaufstrich (Rezept), Dressings, Power-Riegel und Tiefkühl-/Trockenobst (aus Obst im Angebot) selber.

 

So spare ich mir Verpackungsmaterial und eine Menge an Geld ohne auf Qualität zu verzichten.

5. Rede mit begeisterung darüber

Wie Du Familie und Freunde dafür gewinnst!

Bild: pixaby
Bild: pixaby

Eine große Bremse in Deiner Zero-Waste-Strategie sind überkritische Freunde und Familienmitglieder. Finde wertvolle Tips, wie Du Familie und Freunde für Müllvermeidung begeisterst:

  • Rede offen, wertfrei sowie mit Begeisterung und bleib dran an Deiner Vision
  • Fokussiere Dich auf Freunde mit Interesse
  • Kommuniziere regelmäßig, dass Du wiederverwendbare Geschenksverpackungen bevorzugst
  • Verpacke Geschenke in Baumwollbeutel, Geschirrtücher, ... (sieht sowieso hübscher aus)
  • Sei ein Vorbild, lebe das, was Du vertrittst

6. Alternativen zu plastikflaschen und co

Warum wertvolles Wasser aus Plastik trinken?

Bild: trashisfortossers.com
Bild: trashisfortossers.com

Wenn ich es eilig habe, dann bleiben nur Pappbecher für Kaffee und Plastikflaschen für Wasser. Ja?

 

Es gibt Alternativen zu Papier und Plastik mit Style. Ich habe über die Jahre eine Reihe an hübschen Bechern und Flaschen gesammelt und das kannst Du auch.

 

Der Trick ist es einfach, sich in natürliche Materialien wie Bambus, Glas, und Metall zu verlieben. Dann wirst Du diese Optionen plötzlich überall entdecken.

 

  • Finde Deine Lieblingsflasche aus Glas oder Metall
  • Finde Deine Lieblingstasse aus Email oder anderen Stoffen

Du wirst aus keiner anderen Flasche/Tasse mehr trinken wollen.

Bild: Lisa M. Koschat
Bild: Lisa M. Koschat

Das sind die Highlights meiner Zero-Waste-Strategie. Wenn's bei Dir jetzt klingelt und Du motiviert bist einige dieser Tipps umzusetzten - worauf wartest Du noch? Los geht's :-)


Dieser Artikel ist von Lisa-Maria Koschat, Social-Media Marketing

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