Folgst Du diesen 7 Regeln für eine yogische Ernährung?

Was essen yogis eingentlich?

7 ernährungs-tricks für yogis

Zur Zeit gibt es einige Hypes über gesunde & ausgewogene Ernährung da draußen. Besonders wichtig ist es, nachhaltig, umweltschonend sowie bewusst zu essen und auch einzukaufen. Glutenfrei, vegan, vegetarisch oder makrobiotisch sind die Schlagworte unserer Zeit.

Viele Menschen verwechseln oft einen veganen Lebensstil mit yogischer Ernährung. Obwohl diese beiden sehr viel gemeinsam haben, könnten sie nicht unterschiedlicher sein, in bestimmten Punkten.

Was ist yogische ernährung?

Eine yogische Ernährung sollte sattvisch ein. In der Philosophie des Yoga gibt es drei verschiedene Qualitäten - die Gunas.

  • Raja (heiß, scharf, würzig, schnell)
  • Tama (langsam, träge, mild)
  • Sattva (rein, pur, harmonisch)

Diese drei Qualitäten manifestieren sich in allen Bereichen unseres Lebens in unterschiedlicher Intensität. Ist eine dominant, gerät unser System aus der Balance.

Die drei qualitäten in der yogischen ernährung

Rajastisches Essen ist scharf, bitter, trocken, salzig und heiß. Sie reizen unseren Verstand und kurbeln unsere Leidenschaft an. In Kontrast dazu sind tamastische Lebensmittel beruhigend und mild. Zu ihnen gehören: Zwiebel, Knoblauch, überreife Früchte und Fermentiertes.

Die sattvische Diät, so sagen Yogis, ist am besten geeignet, um Deine Yogapraxis zu unterstützen. Sie nährt den Körper und hilft Dir dabei, einen kühlen und ruhigen Kopf zu behalten. Eine sattvische Diät soll zu wahrer Gesundheit, einem friedlichen Verstand sowie einem starken Körper führen.

Zu sattvischen Lebensmitteln gehören unter anderem: frische Früchte, reine Früchtsäfte, Hülsenfrüchte, Nüsse, Samen, Sprossen und Kräutertees sowie nicht vegane Lebensmitteln wie Milch, Honig und Butter.

Die Zeiten haben sich geändert, seit diese Ernährungsregeln festgelegt wurden. Die Produktion von Milchprodukten und Honig wurde automatisiert und so haben sie bei weitem nicht mehr die Qualität. Kühe werden mit Antibiotika geimpft, um nicht krank zu werden, die Milch enthält Zusatzstoffe, Hormone und Eiter.

 

Für die Produktion von Milch in großen Mengen sind zudem gigantische Mengen an frischem, sauberen Wasser notwendig. Für 250 ml Milch sind 255 Liter Wasser notwenig. ¹

 

Milchkühe werden mit speziellen Futtermitteln, welche nichts mehr mit der natürlichen Nahrung der Kühe zu tun hat gefüttert. So geben sie mehr Milch. Sie werden künstlich befruchtet und geben zirka 10 Monate lang Milch bis sie wieder befruchtet werden. Eine Hochleistungs-Milchkuh kann bis zu 50 Liter Milch am Tag geben. Diese Milch ist natürlicherweise für das Kalb gedacht welches nach einem Tag von der Mutter entfernt wird.*

 

All diese Gegebenheiten sind nicht im Einklang mit einem friedlichen, yogischen Lebensstil.

7 Tricks für eine yogische diät

eine yogische diät sollte vegetarisch sein

Der Löwe ist ein großer Fleischesser und er wird auch der König des Dschungels genannt. Kein Tier kann jedoch mit dem Elephanten mithalten. Ein reiner Vegetarier für die pure Kraft - Yogi Bhajan

Die Angst davor, zu wenig Protein zu sich zu nehmen, ist der Grund, warum viele Menschen Fleisch verzehren. Ironischer Weise nehmen Fleischesser die niedrigste Qualität an Proteinen zu sich. Totes oder verfaulendes Fleisch.

 

Tierisches Protein enthält zu viel Harnsäure und andere Giftstoffe, welche durch die Leber abgebaut werden müssen. Einige werden vollkommen ausgeschieden, der Rest jedoch wird in den Gelenken und im Bindegewebe gelagert. Das führt oft zu Problemen wie Arthritis und Krebs.

Harnsäure verhindert auch das Erreichen von höheren und klaren Bewusstseinszuständen. Es irritiert den Blutkreislauf.

 

Fleisch braucht ganze 3 Tage, um durch unser Verdauungssytem zu wandern. Eine optimale Verdauung sollte für Männer 24h und für Frauen 18h dauern.

 

Nüsse, Grünzeug und Hülsenfrüchte sind voll mit gesunden Proteinen. Sie bestehen hauptsächlich aus Zellulose, welche den Körper nicht vergiftet. Sie wird sofort verdaut und schnell wieder ausgeschieden.

Yogis halten sich von chemikalien fern

Wähle natürliche Lebensmittel und vermeide Substanzen wie Koffein, Tabak, Alkohol sowie künstliche Süßungsmittel (ein gesunder Ersatz sind DATTELN ). All diese Stoffe enthalten ungesunde Substanzen und verändern Deinen Geisteszustand, es ist viel schwerer, Dich auf das Göttliche zu konzentrieren.

Frische Lebensmittel sind der Schlüssel

Wenn möglich lege wert auf frische, reife und natürliche Lebensmittel. Versuche Deine Küche so zu organisieren, dass Du nur selten Reste, gefrorene oder konservierte Lebensmittel zu Dir nimmst.

wann ist die beste zeit, um zu essen?

Unser Körper und seine Organe funktionieren in Zyklen. Wenn Du immer zu den gleichen Zeiten Deine Malzeit zu Dir nimmst, stellt sich Deine Verdauung darauf ein und kann effizienter funktionieren.

 

Besonders wichtig ist es, 2 Stunden vor Deinem Yoga-Taining und vor dem Schlafen gehen keine Speisen mehr zu konsumieren. So kann Dein Körper die Nahrung optimal verdauen und Dein Schlaf ist erholsam und tief. 

Auch mal nichts essen?

Viele Yoga-Schulen raten dazu, einen Tag pro Woche zu fasten. Diese Fastenzeit muss strikt eingehalten werden. Zum Beispiel: Du erlaubst keine Nahrungsaufnahme von Donnerstag Abend 8 Uhr bis Freitag Abend 8 Uhr.

 

Du kannst selbst entscheiden, ob Du Fruchtsäfte und Wasser während der Zeit zu Dir nehmen willst oder nicht.

 

Erinnere Dich daran, dass diese Fastenzeit dazu gedacht ist, Deinen Körper und Geist zu reinigen. Alle Anhaftungen an Nahrungsmittel loszulassen ist ein wichtiger Aspekt davon.

 

Jeder Tag der Woche hat eine andere Qualität, so sagen die Yogis. Es ist auch von Bedeutung welchen Tag, Mondphase oder Jahreszeit zu wählst. Falls 1 Tag pro Woche unrealistisch ist kannst Du auch z. B. bei Vollmond, Neumond oder nur im Frühjahr / Herbst einen Fastentag einlegen.

Ahimsa: Bewusste entscheidungen treffen

Das erste Prinzip der Yamas (Verhaltensregeln) ist Ahimsa, auch Gewaltlosigkeit. Dieses Gesetz kann auf Deine Entscheidungen bezügliche Deiner Ernährung angewandt werden.

 

Triff Entscheidungen, welche die Umwelt, Tiere und Menschen schützen. Wenn Du nicht weißt, wo Du damit anfangen sollst, kann ein erster Schritt sein, statt Plastikflaschen eine wiederbefüllbare (Glas)Flasche zu verwenden.

 

Erinnere Dich, dass kleine Veränderungen einen großen Einfluss haben können, wenn Du sie bewusst triffst. Du bist der Gott oder die Göttin und Dein Körper ist Dein Tempel. 

 

Achte darauf, Deine Ernährung einfach, simple, frisch, rein und natürlich zu halten. Verwende Deine innere Intuition, der Yogi in Dir weiß den Weg.


Dieser Artikel ist von Lisa-Maria Koschat, Social-Media Marketing

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